Eissturm

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Ein kleines Zwischenspiel

Teil 1

Wut

 

So bevor ich weiter an meinen Blog schreibe will ich ein zwei Dinge erklären. Ich mach wie ich angedeutet habe Therapie und wir sind an den Punkt angekommen wo es weh tut. Und das war der Punkt weswegen ich mich umbringen wollte. Deswegen ist das Thema wieder aktuell geworden. Deswegen schreibe und rede ich wieder drüber. Aber ich habe fortschritte gemacht. Ich habe das versprechen abgelegt mich nicht umzubringen und andere Dummheiten zu machen die mir sonst so einfallen. Denn ein guter Freund von mir ist zurück: Die Wut. Es ist diese Wut weswegen ich den Blog betreibe. Ich habe angefangen zu schreiben damit ich so sozialverträglich wie möglich meine Wut die ich wieder spüre loswerde. Und ich meine wenn ihr meine Ausführungen liest euch vielleicht erregt und mir ein guter Punchingball seid hilft mir das weiter. Denn einfach auf die Straße gehen und Leute verprügeln ist a illegal und b nicht gesund. Außerdem hilft das mir die Dinge besser einzuordnen weil ich mich damit beschäftigen muss, weil sich die Dinge sonst mit mir beschäftigen. Bin ich euch dankbar: Nö. Ich brauch einfach ein Werkzeug um damit fertig zu werden, um mich nicht wieder in ne Anstalt begeben zu müssen und da hätte ich auch ein Reader bei Metallflirt gereicht. Aber als Reibungsfläche an der ich meine Wut abreagieren kann seid ihr gerade genau richtig.

 

Teil 2

Härte

 

Nun ihr haltet euch für hart. Nun ihr seid genauso hart wie die Leute die mich in der Schule gemobbt haben: nämlich gar nicht. Bin ich hart? Ich weiß es nicht. Aber die Leute die ich in den verschiedenen Therapeutischen Einrichtungen die ich besuchten sind es. Sie sind es die es von Vorne erwischt hat, die sich durch Depressionen, Psychosen und Traumas gequält haben und trotzdem nie das Lachen verlernt haben. Diese Leute die am Rand der Gesellschaft stehen die mit Schwierigkeiten zu kämpfen hatten die ihr euch nicht mal vorstellen könnt sind es die mir die Kraft geben weiterzumachen. Und Verdammt was wollt ihr denen erzählen: Reis dich zusammen. Hat zusammenreißen jemals ein Problem gelöst. Nein hat es in meinen Augen nicht. Es gehört Mut dazu einzugestehen das man nicht so stark oder klug ist wie es die Gesellschaft erwartet und sich Hilfe sucht. Ich habe genug tragische Geschichten gehört und gesehen wie sich diese Leute durchs Leben schlagen. Deswegen bin ich ein bisschen arrogant weil ich weiß, ich weiß nichts. Da draußen warten Abgründe die ihr nur dann kennenlernt wenn es euch erwischt. Erzählt mir nicht wie toll ihr seid, erzählt mir nichts von euren erfolgen oder wie viel ihr Saufen könnt. Ich kenne eine Welt die mir zeigt das man auch nach dem härtesten Schlag wieder aufstehen kann. Das man im größten Elend noch Würde haben kann. Ich bin krank aber egal wie die Sache ausgeht nichts in der Welt würde mich dazu bringen mit euch zu tauschen.

geschrieben in am 23. Januar um 05:46

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